Informationen über den Lebensweg von M.I. Hummel und die Entstehung der Hummelfiguren

 

Geschichte der Hummelfiguren

 

 

Die Schöpferin der Hummeldarstellungen, Berta Hummel, wurde am 21.5.1909 in Massing (Niederbayern) geboren. Ihr Vater war Kaufmann. Sie wuchs in einer bürgerlichen Familie auf und besuchte zunächst die Volksschule in Massing, anschließend die höhere Mädchenschule. Ihr künstlerisches Talent wurde früh erkannt und bereits in der Schulzeit gefördert.

 

Nach der Schule besuchte sie die Staatsschule für angewandt Kunst in München und schloss als Jahrgangsbeste ab. Während Ihres Studiums traf Sie zwei Ordensschwestern aus dem Franziskanerkloster Sießen. Das Leben der Schwestern beeindruckte sie so sehr, dass Sie beschloss, dem Orden nach ihrer Ausbildung beizutreten. Im Jahr 1934 wurde aus Berta Hummel die Ordensschwester Maria Innocentia Hummel. Sie gab Zeichenunterricht in einer Nähe gelegenen katholischen Schule.

 

Das Lieblingsmotiv der hochtalentierten Künstlerin waren spielende Kinder. Ihre Darstellungen wurden schnell überregional bekannt und die Bilder waren beliebte Postkartenmotive. Auch die Firma Goebel in Person der Inhabers Franz Goebel wurde auf die beliebten Darstellungen aufmerksam. Man verhandelte im Kloster Sießen und so erhielt die Firma Goebel im Jahr 1934 die exklusiven Rechte zur Produktion und Vertrieb der figürlichen (3-dimensionalen) Porzellanfiguren. Der Siegeszug der Hummelfiguren begann.

 

Im Laufe der nächsten 70 Jahr entstanden hunderte unterschiedlicher Modelle. Nicht nur im Inland, auch im Ausland waren die niedlichen Figuren sehr beliebt. Maria Innocentia Hummel starb am 6.11.1946 im Kloster Sießen nach schwerer Krankheit. Zu dieser Zeit nach dem 2. Weltkrieg brachten viele amerikanische Soldaten Hummelfiguren mit nach Hause. Insbesondere in den USA wurden die Hummelfiguren sehr populär. Noch heute sind mehrere zehntausend Sammler Mitglied im amerikanischen Hummel Club.

 

Erst im Jahr 2008 wurde die Produktion der Hummelfiguren bei der Firma Goebel aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Jörg Köster von der Höchster Porzellanfabrik übernahm Anfang 2009 die Produktionsanlagen und den Mitarbeiterstamm und produziert seitdem am Standort Rödental unter dem Label „Manufaktur Rödental“ die weltbekannten Hummelfiguren.

 

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Artikel-Nr: Geschichte Hummelfiguren
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